Freie Wähler Gemeinschaft

 

frei - unabhängig - sachbezogen

Freie Wählergemeinschaft Günzberg

Allgemeine Informationen

Die Freien Wähler sind ein Zusammenschluss von Wählergruppen in Deutschland.
Aufgrund der regionalen Ausrichtungen gibt es keine bundesweit einheitliche Struktur Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in den einzelnen regionalen Verbänden, Vereinigungen etc.; in Deutschland sind viele dieser Wählergemeinschaften jedoch in Landesverbänden und im Bundesverband der Freien Wählergemeinschaften e.V. zusammengeschlossen. Ehrenvorsitzender des Bundesverbandes war von 1976 bis
zu seinem Tode der frühere Bundestagsabgeordnete und Gründer der FWG Weinheim Richard Freudenberg. Amtierender Bundesvorsitzender ist der bayerische Landtags-
abgeordnete und Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger. Ehrenvorsitzender ist der  ehemalige bayerische Landrat Armin Grein.

Die am 24. Januar in Würzburg gegründete Bundeswählergruppe, die an der Europa- wahl 2009 teilnahm, wurde am 20. Februar 2010 per einstimmigem Satzungsbeschluss
in eine Bundesvereinigung Freie Wähler umstrukturiert. Diese Bundesvereinigung mit ihren Untergliederungen, den Landesvereinigungen, kann an allen nationalen Wahlen teilnehmen und ist beim Bundeswahlleiter gelistet. Bundesvorsitzender ist Hubert Aiwanger.

Freie Wähler Bayern

Die Freien Wähler Bayern e.V. sind mit 40.000 Mitgliedern eine der erfolgreichsten Wählergruppen Deutschlands. Sie verbuchen über Jahre hinweg Erfolge bei Kommunalwahlen. So wurden die Freien Wähler bei der Kommunalwahl 2002 mit 15,6% (+0,3%) drittstärkste Kraft hinter CSU und SPD. Bei der Kommunalwahl 2008 gelang eine Steigerung des Stimmenanteils auf über 19%. Sie stellten mit 15 Landräten die zweitmeisten in Bayern.

Fast 40 % aller Gemeinde- und Stadträte in Bayern sind parteifrei. Jeder dritte
Bürgermeister ist ein „Freier“. 1978 wurde der „Landesverband Bayern der freien und unabhängigen Wählergemeinschaften e.V. (FW Landesverband Bayern)“ als Dach- verband der parteiunabhängigen Wählervereinigungen gegründet, der als Mitglieder nur Orts- und Kreisverbände, keine natürlichen Personen hat. Mitglieder des Landes-verbandes sind (2007) rund 870 Orts- und Kreisverbände

Nach der Entscheidung der Freien Wähler, sich 1998 erstmals an der bayerischen Landtagswahl zu beteiligen, wurde die organisierte Wählergruppe „Freie Wähler Bayern e.V.“ (FW-Wählergruppe) gegründet. Um dem Landeswahlgesetz zu entsprechen, gehören diesem Verein nur natürliche Personen als Mitglieder an. Die Teilnahme an den Bezirkstags- und an den Landtagswahlen 1998 führte dazu, dass die Freien Wähler in allen Bezirkstagen vertreten sind, für die keine Fünf-Prozent-Hürde gilt. Erreicht wurde für neun Freie Wähler ein Mandat in Bezirkstagen; 2003 wurde dieses Ergebnis auf zehn Mandate ausgebaut, damit steigerten sie ihren Sitzanteil von 4,4% auf 5,6%. Der Einzug in den Landtag wurde 1998 und 2003 mit 3,7% bzw. 4,0% verpasst, 2008 mit 10,2% dann zum ersten Mal erreicht. Mit diesem Ergebnis zogen 21 Abgeordnete der Freien Wähler in den Landtag. Auch bei den gleichzeitig stattfindenden Bezirkstagswahlen erreichten die Freien Wähler insgesamt 24, im Jahr 2013
noch 21 Mandate.

Arbeitsschwerpunkte in der bayerischen Landespolitik waren seit 2008 die Bildungs- und Hochschulpolitik (Abschaffung der Studienbeiträge sowie des G8), die Förderung erneuerbarer Energien, die Hinterfragung von Großprojekten (Dritte Startbahn des Flughafens München, Donauausbau, Zweite Stammstrecke der S-Bahn München). Profilbildende Positionen der Freien Wähler haben sich in den Bereichen Kommunal-, Bildungs-, und Energiepolitik entwickelt. Die Positionen sind beispielsweise in Themenpapieren der Landtagsfraktion oder in den Leitlinien der Landesvereinigung zur Landtagswahl 2013 einsehbar.



Bundesverband

12 Landesverbände haben sich auf Bundesebene zum Bundesverband Freie Wähler Deutschland e. V. zusammengeschlossen. Mitglied sind die Verbände der Freien Wähler aus Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Landesverband Schleswig-Holstein trat dem Bundesverband bisher nicht bei, der Landesverband Baden-Württemberg ist ausgetreten, die Landesverbände von Brandenburg und Bremen wurden „nach Anzeichen für eine rechte Unterwanderung“ im April 2009 ausgeschlossen. Der Bundesverband ist ein reiner Verbändeverband, die Mitgliedschaft natürlicher Personen ist nicht möglich. Den Mitgliedsverbänden des Bundesverbandes gehören circa 280.000 Mitglieder an. Bundesvorsitzender des Bundesverbandes ist Hubert Aiwanger; Ehrenvorsitzender der ehemalige Bundesvorsitzende Armin Grein.

Quelle: Wikipedia

Hinweis zu den Lizenzbedingungen unter: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Stand: 2015

Termine


 

Mittwoch, 22.11.2017
Ausschusssitzung des
FW-Ortsvereins

 


 



 

 

Aktuelles


Landtagsfraktion
Freie Wähler fordert
AUS für Straßenausbaubeiträge


 

 
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